Remo’s German Forge Modding Tutorial 1.8: Basis Datei Teil 3: Classes und Schlüsselwörter

Im letzten Tutorial habe ich die @mod- Zeile erklärt. In diesem werde ich allgemeines über Classes und wichtige Schlüsselwörter erklären. Wenn du Java bereits kennst, kannst du dieses Tutorial überspringen.
Der Code aus dem exampleMod:

Nach der @Mod Zeile kommt die public class ExampleMod. Diese zu erklären erfordert ein gewisses Basiswissen.

In Java ist der Code in verschiedene Gruppen unterteilt. Die grösste davon ist ein Ordner, in dem alle allgemeinen Dateien gespeichert sind. In einer Datei können mehrere Classes sein, aber fürs modden wird nur eine class pro Datei verwendet. Eine Class ist eine Gruppe von Code die normalerweise genau etwas ausführt. In diesem Fall enthält die exampleMod Datei den gesamten Code, der für einen korrekt funktionierenden Mod benötigt wird. Er enthält bei weitem nicht alles, was du für deinen Mod benötigen wirst. Trotzdem wird alles irgendwie verbunden sein mit ihm. Um eine Class zu definieren, benötigt man folgenden Code:

„public“ heisst, dass es von überall im Code gesehen werden kann. Wenn du kompliziertere Dinge machst, wirst du vielleicht nicht public verwenden, aber zum modden wird dies selten benötigt. „class“ sorgt dafür, dass Java weiss, dass die folgenden Zeilen eine Gruppe von Code sind. „ExampleMod“ ist der Name der Class. Als nächstes muss Java wissen, was alles zu der Class gehört. Dafür braucht man die zwei Klammern darunter. Die erste steht für den Anfang, die zweite für das Ende des Codes.

Jetzt, da du weisst, wie das mit den Classes geht, solltest du wissen, wie Variablen oder Objekte funktionieren. In einer Objekt Orientierten Programmiersprache (OOP) wie Java werden Daten in Objekten zusammengefasst. Die Class ExampleMod kann an einem anderen Ort in ein Objekt umgewandelt werden, um Informationen zu erhalten, die der Code benötigt. Genau das tut Forge. Forge muss es möglich sein, auf solche Dinge zuzugreifen. Das Ding, auf das es zugreift, ist normalerweise eine Methode, ein Objekt oder eine Variable.

Objekte und Variablen sind im Grunde dasselbe, aber sie werden etwas unterschiedlich verwendet. Variablen sind Standardtypen welche integer, doubles, floats, chars und einige weiteren Zahlentypen beinhalten. Du wirst diese in Teilen des Codes verwenden. Objekte funktionieren gleich wie die Variablen, sind aber keine Standard-Typen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Class „String“, welche wir für die Mod-id und die Version verwenden. Eine String ist ein Haufen Buchstaben in der richtigen Reihenfolge und wird sehr häufig verwendet beim programmieren.

Um ein Objekt zu verwenden, gibt es Schlüsselwörter, mit denen man sie leicht abändern kann. „public“ heisst, das Objekt kann überall verwendet werden. „static“ (oder non-static, wenn man das Wort weglässt) definiert die Art des Zugriffs. Wenn es static ist, kann es verwendet werden wie in der @Mod Zeile. Ist dem nicht so, benötigt man ein Objekt der Class. Das nächste Wort ist „final“. Das heisst, dass der Wert nicht mehr verändert werden kann. Das ist eine gute Idee für Variablen wie Name und Version des Mods. Das vierte Wort der Variable ist „String“. Das heisst, dass es eine String-Variable ist. Danach folgt der Name der Variable. Dieser wird benötigt, um die Variable abzurufen. Der Name sollte komplett in Grossbuchstaben sein, wenn die Variable unveränderbar ist. Ist sie veränderbar, wird sie komplett kleingeschrieben. Es wird den Code nicht killen, wenn es nicht so ist, aber es ist definitiv von Vorteil für die Lesbarkeit. Als Letztes wird die Variable auf einen bestimmten Wert gesetzt. Wenn du ein Objekt vom Typ „String“ erstellst, benötigst du Gänsefüsschen an Anfang und Ende vom Wort, welches das Objekt beinhalten sollte. Diese gehören aber nicht dazu. Abgeschlossen wird das Ganze von einem Strichpunkt, der Java sagt, dass die Zeile fertig ist.

Im nächsten Tutorial werde ich weitere Zeilen aus diesem Code erklären.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code class="" title="" data-url=""> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> <pre class="" title="" data-url=""> <span class="" title="" data-url="">